Law as Code – das Fundament des digitalen Rechts.

„Law as Code“ beschreibt einen neuen Ansatz der Gesetzgebung: Gesetze werden nicht nur als Text, sondern zugleich in einer Form verfasst, die von Maschinen verarbeitet werden kann. So entsteht eine gemeinsame Sprache zwischen Recht und Technologie – die Grundlage für automatisierte, nachvollziehbare und gerechte Entscheidungen.

Rulemapping ist die praktische Umsetzung dieser Vision: Es überführt juristische Logik in eine klar strukturierte, maschinenverarbeitbare Form.

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Vom Gesetzestext zum ausführbaren Modell

Bisher werden Gesetze geschrieben – und anschließend digitalisiert. „Law as Code“ kehrt diesen Prozess um: Gesetze werden direkt in strukturierter Form modelliert, sodass sie von Anfang an maschinenverarbeitbar sind. Damit wird Recht nicht nur lesbar, sondern auch anwendbar und überprüfbar – Grundlage für eine Verwaltung, die Entscheidungen automatisch, transparent und konsistent trifft.

Rulemapping macht diesen Ansatz konkret: Die Methode übersetzt Gesetze in visuelle Entscheidungsbäume, die sämtliche Tatbestände, Ausnahmen und Verweise logisch abbilden. So wird juristische Logik sichtbar, prüfbar und digital nutzbar.

Die Brücke zwischen Mensch und Maschine

Im Unterschied zu herkömmlichen Digitalisierungsansätzen schafft „Law as Code“ keine isolierten Anwendungen, sondern eine verbindende Infrastruktur. Gesetze werden so formuliert, dass sie von Menschen verstanden und von Maschinen verarbeitet werden können – eine gemeinsame Grundlage für Recht, Verwaltung und Technologie.

Rulemapping ist die Methode, die diese Brücke trägt: Sie ermöglicht es Jurist:innen, Gesetze als digitale Entscheidungsmodelle zu denken und zu gestalten – ohne Programmierung, aber mit höchster methodischer Präzision.

Von der Methode zum Standard

Die Bundesregierung hat im Rahmen der Modernisierungsagenda beschlossen, „Law as Code“ bis 2028 als verbindlichen Standard in der Rechtsetzung zu verankern. Die zugrunde liegende Methodik – Rulemapping – wurde von der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) als weltweit einzigartig validiert und bildet den methodischen Kern dieser Reform. Damit wird Rulemapping zur Schlüsseltechnologie eines modernen, handlungsfähigen Staates: Ein offener, interoperabler Standard für digitale Gesetzgebung, der sicherstellt, dass Gesetze künftig gleichzeitig menschlich lesbar, maschinell verständlich und sofort anwendbar sind.

Kurz gesagt: Law as Code ist die Idee. Rulemapping ist ihre Umsetzung. Gemeinsam bilden sie das Fundament einer neuen, digitalen Rechtsordnung.

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